Getrenntes Gäste-WLAN
Besucherinnen und Besucher erhalten Internetzugang, technisch getrennt über ein eigenes Netzwerksegment, ohne Zugriff auf interne Systeme.
WLAN · Wien
Ein WLAN, das für ein Wohnzimmer ausreicht, scheitert im Büro an Wänden, Etagen und der Zahl gleichzeitig verbundener Geräte. Netzware plant Access Points nach tatsächlicher Ausleuchtung, trennt Gäste- und Firmennetz und übernimmt die laufende Betreuung.
Ein professionelles WLAN besteht aus mehreren aufeinander abgestimmten Access Points, die nach einer Ausleuchtung des Standorts platziert werden, statt aus einem einzelnen Gerät. Es trennt Gäste- und Firmennetz technisch voneinander, ermöglicht die Anmeldung mit individuellem Firmenkonto statt eines gemeinsamen Passworts und erlaubt Roaming – den unterbrechungsfreien Wechsel zwischen Access Points, während sich eine Person im Gebäude bewegt. Ein einzelner Consumer-Router bietet keine dieser Funktionen in belastbarer Form.
Ausgangslage
Ein handelsüblicher Router ist für einen Haushalt mit wenigen gleichzeitig verbundenen Geräten ausgelegt. In einem Büro mit mehreren Arbeitsplätzen, mobilen Geräten und Besucherinnen und Besuchern stößt dasselbe Gerät schnell an Grenzen: zu wenige gleichzeitige Verbindungen, keine Trennung zwischen Firmen- und Gäste-Zugriff, keine Reichweite über mehrere Räume oder Stockwerke hinweg.
Das Ergebnis sind bekannte Symptome: WLAN, das in bestimmten Räumen nicht ankommt, Verbindungsabbrüche bei vielen gleichzeitigen Nutzerinnen und Nutzern, oder ein einziges, allen bekanntes Passwort für Firmengeräte und Besuch. Professionelles WLAN behebt diese Punkte durch mehrere abgestimmte Access Points statt eines einzelnen Geräts.
Planung
Wie viele Access Points ein Standort braucht und wo genau sie hängen sollen, lässt sich nicht seriös schätzen. Eine Ausleuchtung misst die tatsächliche Signalstärke im Gebäude, berücksichtigt Wände, Decken und Störquellen und zeigt, an welchen Stellen ein zusätzlicher Access Point nötig ist – und an welchen nicht.
Diese Messung ist die Grundlage für die Standortwahl. Ohne sie werden Access Points meist nach Augenmaß platziert, mit dem Ergebnis, dass einzelne Ecken schlecht versorgt bleiben, während andere Bereiche mit Funkreichweite überversorgt sind, die sich gegenseitig stört.
Signalstärke wird gemessen, nicht geschätzt.
Access Points sitzen dort, wo sie tatsächlich gebraucht werden.
Funkkanäle werden so gewählt, dass sich Access Points nicht gegenseitig stören.
Trennung & Zugriff
Drei Merkmale, die ein Firmen-WLAN von einem einzelnen geteilten Passwort unterscheiden.
Besucherinnen und Besucher erhalten Internetzugang, technisch getrennt über ein eigenes Netzwerksegment, ohne Zugriff auf interne Systeme.
Mitarbeitende melden sich mit ihrem eigenen Konto an, statt ein gemeinsames Passwort zu teilen.
Die Verbindung bleibt beim Wechsel zwischen Räumen und Stockwerken bestehen, ohne neu aufgebaut werden zu müssen.
Kontrolle
Ein WLAN wird nicht nur einmal geplant, sondern nach der Umsetzung auch nachgemessen: Kommt das Signal in jedem relevanten Bereich an, funktioniert der Wechsel zwischen Access Points ohne spürbare Unterbrechung, sind Kanäle so verteilt, dass sich benachbarte Access Points nicht stören. Diese Kontrolle ist Teil der Übergabe, nicht ein optionaler Zusatzschritt.
Ändert sich später die Nutzung – etwa durch mehr Arbeitsplätze oder einen umgebauten Bereich – lässt sich mit derselben Messmethode feststellen, ob die bestehende WLAN-Planung noch passt. Das WLAN ist damit Teil der laufenden IT-Infrastruktur und wird gemeinsam mit Netzwerk und Firewall betreut.
Häufige Fragen
Consumer-Router sind für wenige gleichzeitig verbundene Geräte in einem Haushalt ausgelegt. Im Büro mit mehreren Arbeitsplätzen, mobilen Geräten und Besuch fehlen ihnen Reichweite über mehrere Räume, ausreichende Kapazität für viele gleichzeitige Verbindungen und die technische Trennung zwischen Gäste- und Firmenzugriff.
Bei einer Ausleuchtung wird die tatsächliche Signalstärke im Gebäude gemessen, um festzustellen, wie viele Access Points nötig sind und wo sie platziert werden sollten. Sie ersetzt die Schätzung nach Augenmaß durch eine belastbare Messung.
Ein gemeinsames Netz für Gäste und Firmengeräte erlaubt im Zweifel den Zugriff auf interne Systeme über ein fremdes Gerät. Ein technisch getrenntes Gäste-WLAN gibt Besucherinnen und Besuchern Internetzugang, ohne das interne Netzwerk zu berühren.
Roaming bezeichnet den unterbrechungsfreien Wechsel eines Geräts zwischen mehreren Access Points, während sich eine Person im Gebäude bewegt. Ohne funktionierendes Roaming bricht die Verbindung bei jedem Wechsel kurz ab und muss neu aufgebaut werden.
Ein individuelles Firmenkonto lässt sich einzeln sperren, wenn eine Person das Unternehmen verlässt oder ein Gerät verloren geht. Bei einem gemeinsamen Passwort müsste im gleichen Fall das gesamte WLAN-Passwort für alle geändert werden.
Ja. Nach der Umsetzung wird nachgemessen, ob das Signal in den relevanten Bereichen ankommt, Roaming funktioniert und sich benachbarte Access Points nicht gegenseitig stören. Änderungen im Gebäude oder in der Nutzung können eine erneute Prüfung sinnvoll machen.
Jeder Standort braucht eine eigene, an Ort und Stelle geplante WLAN-Ausleuchtung. Wie mehrere Standorte technisch miteinander verbunden werden, ist ein eigenes Thema – mehr dazu unter Standortvernetzung.
WLAN
Wir messen die tatsächliche Signalstärke an Ihrem Standort und sagen Ihnen, wo Access Points fehlen oder sich stören.
Netzware · Wien · Österreich
Sagen Sie uns, worum es geht – wir melden uns bei Ihnen.