Cloud-Lösungen

Cloud-Lösungen für Unternehmen in Wien

Mail, Zusammenarbeit, Server oder ganze Fachanwendungen: Wir bauen Cloud-Lösungen aus einzelnen Bausteinen zusammen, die zu Ihrem Unternehmen passen – nicht aus einem Standardpaket.

Drei Wege, die sich in einem Punkt unterscheiden: wo die Systeme laufen. Welcher passt, hängt von Daten, Zugriffen, Vorgaben und Budget ab – meist ist es eine Kombination. Schematische Darstellung. Schematische Gegenüberstellung von drei Cloud-Modellen: Private Cloud mit eigenen, nicht geteilten Ressourcen im Rechenzentrum; Hybrid mit einer gesicherten Verbindung zwischen Haus und Cloud; und Cloud-Dienste wie Microsoft 365, die direkt an den Arbeitsplätzen genutzt werden.

Was ist eine Cloud-Lösung für Unternehmen?

Eine Cloud-Lösung ist eine Kombination aus einzelnen Cloud-Diensten – etwa E-Mail und Dateiablage, virtuellen Servern und Backup –, die gemeinsam die IT-Anforderungen eines Unternehmens abdeckt. Anders als ein einzelnes Produkt entsteht sie aus einer Bestandsaufnahme: Welche Anwendungen gibt es, wer arbeitet von wo, welche Daten sind besonders schützenswert. Erst danach wird festgelegt, welche Bausteine sinnvoll sind.

Bausteine

Aus diesen Bausteinen entsteht eine Cloud-Lösung.

Jedes Unternehmen kombiniert diese Bausteine anders. Manche brauchen nur zwei davon, andere alle sechs.

Vorgehen

Von der Anforderung zur passenden Lösung.

Wir stellen die Anforderung an den Anfang, nicht ein bestimmtes Produkt.

  1. Anforderung erfassen

    Welche Anwendungen werden genutzt, wer arbeitet von wo, welche Daten sind besonders schützenswert.

  2. Bausteine auswählen

    Aus den verfügbaren Cloud-Bausteinen wird eine Kombination zusammengestellt, die zur Anforderung passt.

  3. Einrichtung

    Konten, Berechtigungen, Netzwerkanbindung und Backup werden aufgesetzt und dokumentiert.

  4. Laufender Betrieb

    Wartung, Monitoring und Support laufen weiter, damit die Lösung nicht mit der Einrichtung endet.

Kostenstruktur

Laufende Kosten statt einer einmaligen Investition.

Der wichtigste Unterschied zu klassischer IT-Hardware: Cloud-Dienste werden in der Regel monatlich abgerechnet, meist nach Anzahl der Nutzerinnen und Nutzer oder nach genutzter Kapazität. Es gibt keine große Einmalinvestition wie beim Kauf eines Servers, dafür fallen die Kosten dauerhaft an, solange der Dienst genutzt wird.

Das verschiebt die Rechnung: Wer Kapazitäten flexibel braucht oder schnell wachsen will, profitiert von dieser Struktur. Wer über Jahre stabile, klar planbare Anforderungen hat, kann mit einer Einmalinvestition in eigene Hardware unter Umständen günstiger fahren. Konkrete Zahlen hängen stark vom Einzelfall ab – wir nennen keine pauschalen Beträge, ohne die tatsächliche Anforderung gesehen zu haben. Details klären wir im Erstgespräch.

Datenschutz

Auftragsverarbeitung ist Teil jeder Cloud-Entscheidung.

Sobald ein Unternehmen personenbezogene Daten in einem Cloud-Dienst verarbeiten lässt, ist regelmäßig ein Auftragsverarbeitungsvertrag zwischen Unternehmen und Anbieter erforderlich – das ist eine organisatorische Frage, die vor der Einführung eines Dienstes geklärt werden sollte, nicht danach.

Wir unterstützen dabei, die technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen einer Cloud-Lösung sauber zu dokumentieren: welcher Dienst welche Daten verarbeitet, wo diese liegen und wer darauf zugreifen kann. Eine rechtliche Bewertung im Einzelfall – etwa zu DSGVO-Pflichten Ihres Unternehmens – ersetzt das nicht und sollte mit einer Rechtsberatung abgestimmt werden.

Anwendungsfälle

Wann eine Cloud-Lösung sinnvoll ist.

Wachsendes Unternehmen

Neue Arbeitsplätze oder Standorte lassen sich ohne neue Hardware anbinden.

Mehrere Standorte

Zentrale Dienste, auf die alle Standorte gleich zugreifen.

Mobiles Arbeiten

Zugriff auf Mail und Dateien unabhängig vom Bürostandort.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Cloud-Lösungen.

Was gehört zu einer Cloud-Lösung für ein Unternehmen?

Je nach Bedarf gehören Mail und Dateiablage, virtuelle Server, Backup, Absicherung der Zugriffe und die Anbindung an lokale Systeme dazu. Welche Bausteine tatsächlich notwendig sind, ergibt sich aus einer Bestandsaufnahme der bestehenden IT.

Muss ein Unternehmen für Cloud alle Server aufgeben?

Nein. Viele Unternehmen betreiben weiterhin einzelne Server im eigenen Haus oder im Rechenzentrum und verlagern nur bestimmte Anwendungen in die Cloud. Diese Kombination wird als Hybrid Cloud bezeichnet.

Wie schnell lässt sich eine Cloud-Lösung einrichten?

Einzelne Dienste wie Microsoft 365 lassen sich vergleichsweise rasch einrichten. Eine vollständige Cloud-Lösung mit mehreren Bausteinen und Anbindung an bestehende Systeme braucht mehr Vorlauf, weil Berechtigungen, Netzwerk und Backup sauber aufgesetzt werden müssen.

Ist eine Cloud-Lösung für ein kleines Unternehmen sinnvoll?

Häufig ja, gerade weil keine eigene Server-Hardware angeschafft werden muss. Ob im Einzelfall eine reine Cloud-Lösung, eine Hybrid-Variante oder ein eigener Server sinnvoller ist, hängt von den genutzten Anwendungen ab.

Wer ist bei einer Cloud-Lösung für Datenschutz verantwortlich?

Die Verantwortung für die datenschutzkonforme Verarbeitung bleibt beim Unternehmen als Auftraggeber, die technische Umsetzung liegt anteilig beim Cloud-Anbieter. Der Auftragsverarbeitungsvertrag regelt, wer welche Pflichten übernimmt. Für eine rechtliche Einschätzung empfehlen wir eine Rechtsberatung.

Was passiert, wenn eine Cloud-Lösung nicht mehr passt?

Cloud-Dienste lassen sich in der Regel monatlich kündigen oder anpassen, ohne dass Hardware abgeschrieben werden muss. Ein Wechsel des Anbieters oder eine Rückverlagerung auf eigene Server ist möglich, sollte aber ebenso geplant werden wie der ursprüngliche Umstieg. Mehr dazu unter Cloud Migration.

Nächster Schritt

Welche Cloud-Bausteine passen zu Ihrem Unternehmen?

Wir sehen uns Ihre Anwendungen und Arbeitsweise an und schlagen eine Kombination vor, die dazu passt.

Netzware · Wien · Österreich

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