Datacenter
Datacenter-Services in Österreich
Ein Rechenzentrum bietet mehr, als ein Serverraum im eigenen Haus leisten kann: durchdachte Stromversorgung, Kühlung, Netzanbindung und Zutrittskontrolle. Wir betreiben Server und Infrastruktur unserer Kundinnen und Kunden im Rechenzentrum und betreuen sie laufend.
Was leistet ein Rechenzentrum?
Ein Rechenzentrum stellt die bauliche und technische Grundlage für den zuverlässigen Betrieb von Servern bereit: abgesicherte Stromversorgung, Kühlung, redundante Netzanbindung und kontrollierten Zutritt. Unternehmen nutzen diese Infrastruktur, statt sie im eigenen Haus aufzubauen – entweder über eigene Hardware im Rechenzentrum (Colocation) oder über Server, die vom Anbieter bereitgestellt und betreut werden (Managed Hosting).
Technische Grundlage
Was ein Rechenzentrum vom eigenen Serverraum unterscheidet.
Vier Bereiche, die im eigenen Büro nur mit erheblichem Aufwand nachgebildet werden können.
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Stromversorgung
Abgesicherte Stromzufuhr mit Vorkehrungen gegen kurzfristige Stromausfälle, unabhängig vom allgemeinen Netz eines Bürogebäudes.
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Kühlung
Server erzeugen Wärme, die kontinuierlich abgeführt werden muss. Rechenzentren sind für diese Dauerlast ausgelegt, ein normaler Büroraum in der Regel nicht.
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Netzanbindung
Mehrere, unabhängig geführte Internetanbindungen senken das Risiko, dass eine einzelne Störung den Zugriff auf die Systeme unterbricht.
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Zutrittskontrolle
Physischer Zugang zu den Servern ist auf berechtigte Personen beschränkt und wird protokolliert.
Betrieb
Server im Rechenzentrum, betreut wie im eigenen Haus.
Ob eigene Hardware oder vom Anbieter bereitgestellter Server: Der Betrieb im Rechenzentrum ersetzt nicht die laufende Betreuung. Monitoring, Wartung, Sicherheitsupdates und Backup bleiben notwendig – unabhängig davon, wo der Server physisch steht.
[REALE RECHENZENTRUMSINFORMATIONEN UND ZERTIFIZIERUNGEN ERGÄNZEN]
Betriebsformen
Colocation oder Managed Hosting?
Der Unterschied liegt darin, wem die Hardware gehört und wer sich um sie kümmert.
Colocation
Das Unternehmen bringt eigene Server-Hardware mit, die im Rechenzentrum untergebracht wird.
- Eigene Hardware bleibt im Besitz des Unternehmens
- Rechenzentrum stellt Strom, Kühlung und Anbindung
- Betrieb und Wartung der Hardware bleiben Aufgabe des Unternehmens oder eines beauftragten Dienstleisters
- Sinnvoll bei bestehender, noch aktueller Hardware
Managed Hosting
Der Server wird vom Anbieter bereitgestellt und laufend betreut.
- Keine eigene Hardware notwendig
- Wartung, Monitoring und Updates sind Teil der Leistung
- Erneuerung der Hardware liegt beim Anbieter
- Sinnvoll ohne eigene Server-Investition oder bei auslaufender Hardware
Mehr zum betreuten Betrieb unter Managed Server.
Ausfallsicherheit
Georedundanz als Konzept.
Georedundanz bedeutet, dass Daten oder Systeme an mehreren, räumlich voneinander getrennten Standorten vorgehalten werden. Fällt ein Standort aus – etwa durch einen technischen Defekt oder ein Ereignis, das das gesamte Gebäude betrifft –, bleiben Daten oder Systeme am zweiten Standort verfügbar.
Ob Georedundanz für ein Unternehmen sinnvoll ist, hängt davon ab, wie kritisch ein System ist und wie lange ein Ausfall wirtschaftlich verkraftbar wäre. Für viele Anwendungen reicht eine gute Absicherung an einem Standort mit funktionierendem Backup, für geschäftskritische Systeme kann eine georedundante Auslegung sinnvoll sein. Konkrete Ausgestaltung und Details zur eigenen Umgebung besprechen wir im Erstgespräch. Netzware ist ein IT-Dienstleister mit Sitz in Wien und betreut Unternehmen und KMU in Österreich beim Betrieb von Servern und Infrastruktur im Rechenzentrum.
Häufige Fragen
Häufige Fragen zu Datacenter-Services.
Was ist der Unterschied zwischen einem eigenen Serverraum und einem Rechenzentrum?
Ein eigener Serverraum nutzt die Stromversorgung, Kühlung und Netzanbindung des Bürogebäudes mit. Ein Rechenzentrum ist speziell für den Dauerbetrieb von Servern gebaut: abgesicherte Stromversorgung, ausgelegte Kühlung, mehrere Netzanbindungen und kontrollierter Zutritt.
Ist Colocation günstiger als Managed Hosting?
Das hängt vom Einzelfall ab. Colocation spart die Kosten für vom Anbieter bereitgestellte Hardware, verlangt aber, dass eigene, noch aktuelle Hardware vorhanden ist und weiterhin betreut wird. Managed Hosting bündelt Hardware und Betreuung in einer laufenden Leistung.
Braucht ein Server im Rechenzentrum trotzdem Wartung?
Ja. Der Standort im Rechenzentrum verbessert die physischen Rahmenbedingungen, ersetzt aber nicht Monitoring, Updates und Backup. Mehr dazu unter IT-Wartung.
Was bedeutet Zutrittskontrolle in einem Rechenzentrum?
Zutrittskontrolle bedeutet, dass der physische Zugang zu den Serverräumen auf berechtigte Personen beschränkt und nachvollziehbar protokolliert ist – im Unterschied zu einem Serverraum, der oft für mehr Personen im Unternehmen frei zugänglich ist.
Lohnt sich Georedundanz für ein kleines Unternehmen?
Nicht in jedem Fall. Georedundanz verursacht zusätzlichen Aufwand und laufende Kosten. Für viele KMU reicht eine solide Absicherung an einem Standort mit funktionierendem, geprüftem Backup. Bei geschäftskritischen Systemen kann sich der zusätzliche Aufwand lohnen.
Wo befindet sich das Rechenzentrum, in dem Netzware Server betreibt?
[REALE RECHENZENTRUMSINFORMATIONEN UND ZERTIFIZIERUNGEN ERGÄNZEN]
Nächster Schritt
Server im Rechenzentrum betreiben lassen?
Wir zeigen Ihnen, ob Colocation oder Managed Hosting für Ihre bestehende Infrastruktur passt.
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